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Den letzten knutschen die Elche!

Es sind Sommerferien und Familie Petermann reist mit Sack, Pack und Flöte, Wohnwagen und Cheyenne nach Schweden. Klar, dass Lotta ganz kribbelig ist. Denn dort wimmelt es vor gefährlichen Tieren, kautzigen Trollen und wildgewordenen Plüschelchen. Während ihre Globetrottel-Brüder ein Wikingerschiff erobern, setzen Lotta und Cheyenne alles daran, einen königlichen Prinzen aufzuspüren.

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Alice Pantermüller | Daniela Kohl (Illustration)
Mein Lotta-Leben. Den letzten knutschen die Elche!
160 Seiten | gebunden | 9,99 € [D] | ISBN 978-3-401-06965-4
Arena Verlag, Würzburg 2014

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Schulfotograf II

Die Schulsekretärin hat mir ein Pflaster auf die Stirn geklebt und mit dem Insekt im Auge hat sie mir auch geholfen. Danach konnte ich endlich wieder gucken. Aaah, das war gut! Aber leider hab ich gesehen, dass ich ein bisschen wie Frankenstein ausseh, so mit dem matschigen roten Auge und dem Pflaster auf der Stirn.

Das fand der Fotograf übrigens auch. Deshalb hat der mich auch nicht fotografiert. Weil meine Eltern das Foto sowieso nicht kaufen, so wie ich darauf aussehe, hat er gesagt.

Also echt, das war ja voll frech von dem Fotografen, oder?
Und dann hat er noch gesagt, bei dem Klassenfoto soll ich mich in die hinterste Reihe stellen. Und zwar hinter Maurice. Dabei ist Maurice viel größer als ich. Menno!

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So kann man doch gar nichts von meinem neuen grünen Kleid sehen! Und von meinem Gesicht auch nicht. Außerdem hat Cheyenne mir auch noch Hasenohren gemacht und ich hab’s nicht gemerkt.

Das war voll blöd beim Fotografen, echt! Das einzige Gute daran war, dass Geschichte bei Frau Kackert ausgefallen ist. Und dass Berenike einen Pickel hatte. Und zwar voll auf der Nase.

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Schulfotograf I

Heute war der Schulfotograf da. Weil wir das vorher schon wussten, haben wir uns extra schick angezogen. Ich hatte mein neues grünes Kleid an und Cheyenne so ein rosanes mit Rüschen.

Aber leider ist mir auf dem Schulhof irgendwas ins Auge geflogen, eine Mücke oder so. Das hat voll gebrannt! Ich hab das Auge gar nicht mehr aufgekriegt und als ich gerieben hab, wurde es noch schlimmer. Das Auge hat getränt und ich konnte überhaupt nichts mehr sehen. Deshalb bin ich dann auch noch über eine Schultasche gefallen, die da so auf dem Schulhof rumstand. Und dann bin ich mit der Stirn gegen einen Baum geknallt. Das war eine Birke, glaub ich. Auf jeden Fall hatte der eine total kratzige Rinde, der Baum, und anschließend war meine Stirn auch aufgekratzt und hat ein bisschen geblutet.

Cheyenne hat mich reingeführt in die Aula, wo der Schulfotograf war. Aber der hat gesagt, so kann er mich nicht fotografieren. Und ich soll erst mal zur Sekretärin gehen und mir ein Pflaster holen.

Dabei hatte ich doch voll gut aufgepasst, dass kein Blut auf mein neues grünes Kleid kommt!

Arena Verlag